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Zeckenstiche nicht unterschätzen

Wann beginnt das Infektionsrisiko?

In der Zeit des Stechvorganges von etwa 2 Stunden erfolgt keine Infektion. Danach steigt das Borreliose Infektionsrisiko zunächst langsam, nach 12 Stunden signifikant bis hin zum Maximalrisiko ab 72 Stunden. Bei Aufenthalt in der Natur den Körper alle zwei Stunden nach Zecken absuchen! [Nach Quellen gem. Fußzeile]

Warum wird die Gefahr durch Zecken unterschätzt?

Vielleicht weil Zecken so winzig sind. Angesichts der Möglichkeit von leichter bis schwerer und chronischer Erkrankung eine fatale Fehleinschätzung. 7 % der Jugendlichen sind schon infiziert und wie viele von diesen erkranken ist unbekannt, bei fast allen jedoch ist die Hirnleistung beeinträchtigt. Zecken sind gefährlich!

 

Im Alter zwischen 14 und 17 Jahren haben schon 7 % der Jugendlichen mindestens einen Zeckenstich mit erfolgreicher Transmission von

B. burgdorferi erfahren.

[Robert Koch Institut, Epidemiologisches Bulletin, 10.04.2012, S 118]

 

Fast immer wird die Hirnleistung beeinträchtigt

[Patientenbeauftragter der Bundesregierung, Wolfgang Zöller, 13.08.2010]

Wie sehen Zeckenstiche aus?

Bei Entzündung und Juckreiz ist der Zeckenstich eine rötliche Hautstelle, die etwa mittig einen dunklen meist 1 Millimeter winzigen Punkt (die Zecke) aufweist. Bei fehlender Entzündung ist die Verwechslung mit einem winzigen Muttermal möglich.

Was passiert bei einem Zeckenstich?

Zunächst sucht sich die Zecke eine geeignete Hautstelle. Mit dem Stechapparat (Hypostom) ritzt sie die Haut auf, um dann etwa zwei Stunden lang tiefer einzudringen und sich danach fest zu verankern. Durch ein Betäubungsmittel bleibt der Stechvorgang unbemerkt. Dann beginnt der Saugvorgang, ein Austausch von Körperflüssigkeiten zwischen Zecke und Mensch. Sofern die Zecke mit Borrelien infiziert ist, beginnt jetzt das Infektionsrisiko.

Zecken sofort entfernen!

Zwei Stunden sind schnell vorbei. Sofort entfernt ist die beste Prävention vor der augenblicklich möglichen Infektion. Bei Juckreiz ist höchste Eile geboten. Das Robert Koch Institut empfiehlt generell die schnellstmögliche Entfernung. Eine Zeckenzange ist für die winzigen Nymphen nicht bestimmt und somit ungeeignet. Aus dem selben Grund ungeeignet sind eine Zeckenkarte und -pinzette.

Quellen

Robert Koch Institut, Antworten auf häufig gestellte Fragen, Berlin, 2014

Deutsche Gesellschaft für Neurologie, Leitlinie Neuroborreliose, München, 2018

Zöller, Patientenbeauftragter, Zeckenstiche nicht unterschätzen, Berlin, 2010  

Horst, Zeckenborreliose - Lyme-Krankheit bei Mensch und Tier, Balingen, 2003

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